Was wir konkret tun: Nachhaltigkeit bei der Raiffeisenbank Eberndorf

Nachhaltigkeit ist für uns kein einzelner Punkt auf einer langen Maßnahmenliste. Wir wollen zunächst verstehen, wo wir als Bank stehen, welche Auswirkungen unsere Tätigkeit hat und an welchen Stellen konkrete Veränderungen möglich sind. Deshalb setzen wir auf konkrete Maßnahmen, Daten und Wissen. Ein wichtiger erster Schritt ist dabei unsere CO₂-Fußabdruck-Analyse. Sie soll uns zeigen, wo Emissionen in unserem Bankbetrieb entstehen und wo wir ansetzen können.

Wissen ist ein wichtiger Teil unseres Weges

Neben technischen und organisatorischen Maßnahmen spielt für uns auch die Weiterbildung eine Rolle. Sechs Mitarbeiter:innen haben bereits eine Ausbildung zum Climate Ranger absolviert. Sie bringen ihr Wissen anschließend in unser Green Team ein. Das Team beschäftigt sich unter anderem mit Themen wie Erderwärmung und Ernährung und bereitet diese Themen für Kolleg:innen auf. Unser Ziel dabei ist nicht, möglichst viele Maßnahmen zu sammeln. Wir wollen Wissen aufbauen und daraus konkrete Schritte für unseren Bankbetrieb ableiten.

Erst messen, dann gezielt handeln

In den vergangenen Jahren haben wir bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt – beispielsweise im Bereich Energie, Mobilität, Biodiversität und Weiterbildung. Mit der CO₂-Fußabdruck-Analyse wollen wir diese einzelnen Maßnahmen in einen größeren Zusammenhang bringen. Dabei geht es nicht darum, unsere Aktivitäten besser darzustellen, als sie sind. Im Gegenteil: Die Analyse soll zunächst den tatsächlichen Ausgangspunkt erfassen. Denn nur wenn wir wissen, wo Emissionen entstehen und welche Bereiche besonders relevant sind, können wir Maßnahmen gezielt auswählen und ihre Entwicklung künftig nachvollziehbar beobachten.

Photovoltaik: Strom vom eigenen Dach

Auf dem Dach unserer Hauptanstalt befindet sich eine Photovoltaikanlage. Inzwischen wurde auch der Carport mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Damit nutzen wir die vorhandenen Dach- und Carportflächen für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie.

Biodiversität vor Ort

Rund um unsere Standorte setzen wir konkrete Projekte um. Dazu gehören beispielsweise eigene Bienenwiesen und ein Bienenlehrpfad mit einem eigenen Bienenvolk. Außerdem unterstützen wir die Initiative Blühendes Unterkärnten.

Konkrete Veränderungen im Arbeitsalltag

Ein Beispiel dafür ist die Umstellung der bei uns eingesetzten Reinigungsmittel. Wir haben die bisher verwendeten Produkte auf Produkte umgestellt, die nach unseren vorliegenden Produktangaben bestimmte ökologische Kriterien erfüllen.

Soziale und regionale Themen gehören dazu

Unsere Aktivitäten beschränken sich nicht auf Umweltaspekte. Wir unterstützen beispielsweise die regionale Wirtschaft und fördern lokale Unternehmensgründer über unseren StartUp.Corner. Darüber hinaus gehören betriebliche Gesundheitsförderung und Erste-Hilfe-Kurse zu unseren Aktivitäten für unsere Mitarbeiter:innen. Diese Maßnahmen sind nicht automatisch „Umweltleistungen“ – und genau deshalb sollten sie auch konkret als das beschrieben werden, was sie sind.

Unser nächster Schritt: besser verstehen, gezielter handeln

Wir stehen bei diesem Thema nicht am Ende, sondern mitten in einem Entwicklungsprozess. Die CO₂-Fußabdruck-Analyse soll uns dabei helfen, unseren Ausgangspunkt besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage können wir weitere Maßnahmen auswählen, Prioritäten setzen und – soweit sinnvoll – deren Entwicklung anhand von Daten verfolgen. Wir wollen dabei nicht mit möglichst großen Versprechen arbeiten. Wir wollen zeigen, was wir tatsächlich tun. Denn für uns beginnt glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation dort, wo aus allgemeinen Begriffen konkrete Informationen werden.