Ein Anruf, der fast 10.000 Euro gekostet hätte

„Ich habe wirklich geglaubt, das stimmt“ – mit diesen Worten beschreibt Herr Marijan Petek seine erste Reaktion auf einen Anruf, der ihn beinahe 10.000 Euro gekostet hätte. Was ihm passiert ist, kann leider jedem passieren. Und genau deshalb möchten wir seine Geschichte mit dir teilen.

Ein täuschend echter Anruf

Es war früh am Abend, als bei Herrn Petek das Telefon klingelte. Am Display erschien der Name „Raiffeisenbank Eberndorf“. Auch das bekannte gelbe Logo war zu sehen. Alles wirkte absolut seriös. „Das war voll authentisch. Ich habe mir gedacht: Das passt“, erzählt uns der Tischler. Der Anrufer stellte sich als Mitarbeiter der Raiffeisenbank Eberndorf aus dem Controlling vor, sprach mit deutschem Akzent und berichtete von angeblich verdächtigen Überweisungen. Zuerst ging es um kleine Beträge – dann plötzlich um 10.000 Euro. „Mit kleinen Summen wurde zuerst Vertrauen aufgebaut. Und dann kam auf einmal: BAM, 10.000 Euro und ich sollte sofort reagieren“, schildert Petek.

Druck, Angst und Zeitnot: Die Masche der Betrüger

Der vermeintliche Bankmitarbeiter baute gezielt Druck auf. Herr Petek sollte sich sofort einloggen und reagieren – sonst wäre das Geld verloren. „Ich fühlte mich in die Enge getrieben“, beschreibt er. Solche Situationen sind typisch für Betrugsversuche: Es wird Angst erzeugt, Zeitdruck aufgebaut und Vertrauen vorgetäuscht. Ziel ist immer dasselbe: Die Opfer zu verunsichern, damit sie unüberlegt handeln und sensible Daten preisgeben.

Warum Herr Petek nicht hereingefallen ist

Trotz der überzeugenden Masche wurde Herr Petek zunehmend skeptisch. Er entschied sich, nicht mitzumachen und stattdessen am nächsten Tag seine Bankberaterin Silvia Miklau zu kontaktieren. „In meinem Kopf war: Gespräch beenden und sofort die Bank anrufen.“ Nachdem es bereits nach Geschäftsschluss am Abend war, wandte er sich an unsere Sperrhotline, die 24 Stunden unter +43 599 390 39 erreichbar ist, und ließ sein Konto und seine Karten vorsorglich sperren. So konnte Schlimmeres verhindert werden. “Die Dame von der Sperrhotline hat auch erwähnt, dass die Betrüger oft etwas warten, ob man sich doch noch ins Konto einloggt. Am besten zuerst alles sperren lassen und sich gar nicht erst ins Konto einloggen”, weist Petek hin.

Vertrauen durch persönliche Beratung

Instinktiv dachte der Unternehmer an seine Beraterin Frau Miklau, die ihn seit Jahren professionell in allen finanziellen Lebenslagen zur Seite steht. „Ich wusste, dass ich mit meiner Beraterin alles klären und mich auf sie verlassen kann“, zeigt sich der Tischler erleichtert. Hier sieht man einmal mehr, wie wichtig der persönliche Kontakt zur Bank ist. „Da ist wirklich ein Mensch, der dich unterstützt. Bei einer Online-Bank wäre ich vermutlich aufgeschmissen gewesen.“

Betrug kann jeden treffen

Herr Petek ist technikaffin, beruflich erfahren und vorsichtig. Und trotzdem wäre er beinahe Opfer eines Betrugs geworden. „Am Anfang denkst du: Ich kann gar nicht kontrollieren, ob das wahr ist oder nicht“, gesteht er. Das zeigt: Niemand ist „zu schlau“ für Betrüger. Sie sind professionell geschult und bestens vorbereitet.

So schützt du dich vor Betrug

Damit du gar nicht erst in so eine Situation kommst, beachte bitte diese wichtigen Tipps:

  • Gib niemals Passwörter, Codes oder TANs weiter – auch nicht am Telefon.
  • Logge dich niemals auf Aufforderung fremder Personen in dein Konto ein.
  • Lass dich nicht unter Druck setzen – echte Bankmitarbeiter drängen dich nicht.
  • Beende im Zweifel sofort das Gespräch.
  • Kontaktiere uns direkt über bekannte Nummern oder deine Beraterin/deinen Berater.

Der Familienvater bringt es auf den Punkt: „Lieber einmal zu viel skeptisch sein als 10.000 Euro verlieren.“

Wir sind für dich da

Solltest du jemals unsicher sein oder einen verdächtigen Anruf erhalten, melde dich bitte sofort bei uns. Wir unterstützen dich schnell und unkompliziert. Deine Sicherheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam können wir Betrügern einen Schritt voraus sein. Bleib aufmerksam – und frag im Zweifel lieber einmal mehr nach.